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Posts Tagged ‘Schönschrift keine Pflicht’

Es ist Weihnachtszeit und die Zeit der Karten und Weihnachtsbriefe ist gekommen. Daher wäre es doch schön sich zu überlegen, wer schon lange nichts mehr hat von sich hören lassen oder bei wem man sich selbst endlich wieder melden sollte.

Als Themen bietet sich alles an, was das eigene Leben bereit gehalten hat. In den Briefen geht es darum dem Empfänger aufzuzeigen, dass er nicht vergessen ist und man ihn in seinen Gedanken behalten hat, auch wenn man sich in der Hektik des Alltags nicht gemeldet hat.

Briefe1

Wie man so einen Brief gestaltet? Wie wäre es, sich vorzustellen, dass man der Person gegenüber sitzt und dann erzählt. Doch sollte man darauf achten, dass dieses Erzählen nicht zu einem „Monolog“ verkommt. Bauen Sie Fragen ein , die der andere beantworten müsste oder stellen sie rhetorische Fragen, die sie dann wie im Zwiegespräch beantworten. Letzteres geht natürlich nur, wenn sie den Empfänger schon lange kennen und in etwa wissen, wie er regieren würde. Das verleiht den Briefen viel Persönlichkeit und Lebendigkeit, was den Leser diesen Brief, unabhängig vom Inhalt, genießen lässt. Diese Weihnachtsbriefe müssen nicht vor Witzigkeit triefen, sondern Schönes wie Trauriges gehören einfach dazu, wie das Leben eben in der vergangenen Zeit sich auch präsentiert hat.

Erzählen sie nicht Fakten, sondern teilen sie auch ihre Gedanken zu den beschriebenen Ereignissen mit. Denn viel mehr über die Gedanken und Meinungen zum Geschehen erschließt sich dem Empfänger ihr Leben. Dies lässt ihren Brief interessant erscheinen und auch persönlich. Trockene Fakten sehen auch mit der Hand geschrieben nicht persönlicher aus, außer sie beschreiben gerade ihr liebstes Weihnachtsrezept.

Brief2

Ein schön geschriebener Brief, damit meine ich nicht wirklich die Handschrift, wobei der Brief sich in vernünftiger Zeit sich entziffern lassen sollte, bereitet egal welcher Inhalt, Freude. Menschen treten damit wieder in Kontakt und fühlen sich miteinander stärker verbunden. Wenn dies die Weihnachtszeit überdauert, umso besser.

Auch wenn mal ein Wort gestrichen wird, wem schadet es. Es ist kein Schmuckbrief sondern eine Darstellung ihres Lebens und sie wollen sich nicht bewerben, sondern wieder mit anderen Menschen in Kontakt treten.

Brief3

Hierzu brauchen sie keinen Texter sondern lediglich ein Gefühl der Zuneigung zum Empfänger des Briefes. Die Adventszeit ist ein guter Zeitpunkt wieder in Kontakt zu treten, denn in der dunklen Jahreszeit freuen sich die Menschen an den Beziehungen, die sie pflegen können.

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